Elf Freunde sollt ihr sein …
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Elf Duo-Split-Geräte, die als Team nur eines...
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Mit einem kuriosen Kabelkanal der Marke Eigenbau...
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Schief montierte, vertauschte Steuerleitungen...
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Auf lange Leitungen stand der Installateur dieses...
Sonne, Strand und Urlaubsgrüße sind die einzigen Dinge, mit denen wir uns in unserem Sommerurlaub beschäftigen wollen. Doch wo es heiß und sonnig ist, sind auch Kälte- und Klimageräte nicht weit. Statt nur auf die Strandschönheiten zu achten, lassen Sie Ihr geschultes Auge doch auch einen Blick auf die Technik werfen. Für Schnappschüsse von kuriosen Kälte- und Klima-Installationen zahlen wir pro veröffentlichtem Foto 50 €. Senden Sie dazu einfach Ihre Schnappschüsse mit ein paar knappen Sätzen zur Entstehung an Sascha.Brakmueller@bauverlag.de.
Der Weltmeister ist gefunden, die Bundesliga steht in den Startlöchern, um einen neuen Meister zu küren – damit das Maximale erreicht werden kann, muss das Team stimmen. Dabei gilt heute wie früher die Fußballweisheit „Elf Freunde sollt ihr sein“. Der Weltmeistertrainer von 1954, Sepp Herberger, bezog diesen Leitsatz auf den Fußball – doch auch in der Technik hat er seine Berechtigung.
Steilvorlage nicht verwandelt | Schnappschuss-Fotograf Johannes Jeroma entdeckte statt eines echten Dream-Teams eher einen Sauhaufen. Elf Duo-Splitgeräte verrichten bei dieser Installation eher schlecht als recht ihren Dienst. Die eine Hälfte der Außengeräte bestach dabei durch Undichtigkeiten, die andere war nicht richtig befüllt. Verantwortlich für den Zustand dieser „Mannschaft“ war jedoch – wen wundert’s – kein Kältemeister, sondern ein gewerkefremder Installateur mit zwei Assistenten. Auch die Innengeräte waren nicht meisterlich installiert – schief montiert, schlecht befestigte Kondenswasserschläuche und bei vielen Geräten waren die Steuerleitungen zwischen den Innengeräten vertauscht. So sieht wahrlich kein Star-Ensemble aus. In einem anderen Bereich zeigte dieses Team aber ungeahnte Qualitäten: Laufen mehr als die Hälfte der Außengeräte, ist ein Arbeiten innen aufgrund des Dröhnens kaum noch möglich. Aber auch die Leitungsführung zeigt technische Schwächen. Bananenflankengleich schlängeln sich die Leitungen zu den Geräten. Mit der Verkleidung der Leitungen stellt sich der Installateur dann schließlich ganz ins Abseits, der der „Fachmann“ verpflichtete“ eine Billig-Lösung anscheinend aus dem nächsten Baumarkt. Mit zwei Leisten und einer Wellplatte, die man sonst nur von Würstchenbuden kennt, realisierte dieser Installateur einen Leitungskanal, der die Qualität der Installation auf den Punkt bringt. Johannes Jeroma grätscht solche Anlagen ab und zeigt mit seinem Schnappschuss solchen Installationen die „Rote Karte“ – von der KKA erhält er dafür pro veröffentlichtem Bild 50 €.
Das Runde muss ans Eckige | „Flach spielen, hoch gewinnen“ dachte sich wohl der Installateur dieser Splitanlage und montierte das Außengerät einfach mal eine Etage tiefer. Vermutlich hatte er einfach keine Leiter zur Hand und so musste sich das Runde (die Leitungen) für das Eckige (das Außengerät) torhütergleich ganz lang machen. Statt Kurzpassspiels ist derjenige, der für diese Installation verantwortlich ist, wohl ein Verfechter langer Seitenwechsel. Lange Leitungen können aber auch zeigen, dass man selbst eine solche hat. Denn die richtige Aufstellung ist nicht nur beim Ballsport entscheidend – auch in der Technik. Die Taktik sollte dabei immer gleich sein: auf kürzestem Weg zum Ziel.
Sascha Brakmüller,
KKA-Redaktion,
Gütersloh






