Gutes Klima in der Eishalle Freising

Luftentfeuchtung für gute Sicht und perfekte Eisqualität

In einer Eishalle sollte der Sport und Spaß im Vordergrund stehen. Doch der Spaß hört schnell auf, wenn das Klima nicht stimmt und es zu Kondenswasser- oder Nebelbindung kommt. In der Eishalle Freising wurde dieses mögliche Problem durch den Einsatz einer Luftentfeuchtungsanlage gelöst.

In Eishallen treffen warme Luft und kalte Eisflächen aufeinander. Im Prinzip ist eine geschlossene Eishalle ein großer Kühlschrank. Wenn durch die Lüftungs- und Kühlanlage ständig feuchte Außenluft einströmt, kann es passieren, dass Kondenswasser von der Decke tropft, anschließend friert und dadurch Unebenheiten oder Pfützen auf der Eisfläche entstehen.

So kann es schnell zu gefährlichen Stolperfallen auf dem Eis kommen und die Unfallgefahr für Eisläufer und Eishockeyspieler wird stark erhöht. Außerdem kann es zu Nebelbildung kommen, welche zu einem zusätzlichen Gefahrenfaktor durch eingeschränkte Sicht wird.

 

Luftentfeuchter als Problemlöser

Unter ständigem Einfluss von zu hoher Feuchtigkeit können Schäden an der Gebäudesubstanz, wie z.B. Schimmelbildung an Gebäudeteilen, Rost auf Rohren, Metallträgern oder Risse in Bauteilen durch Korrosion oder Fäulnis entstehen. Durch die Luftentfeuchtung wird die Kondenswasserbildung unterbunden und weitere Schäden werden verhindert.

In Eishallen, die nicht professionell entfeuchtet werden, herrscht ein unangenehmes, nasskaltes Raumklima – letztendlich keine gute Voraussetzung für Eislaufspaß oder gar Höchstleistung auf Kufen. Die Folgekosten durch notwendige Sanierungsmaßnahmen aufgrund von mangelnder Luftentfeuchtung werden für den Betreiber schnell sehr hoch. Somit muss die hohe Luftfeuchtigkeit vorbeugend kontrolliert reduziert werden, damit die Eisfläche sicher ist und die Eishalle wirtschaftlich betrieben werden kann.

Für einen zuverlässigen Einsatz, selbst bei äußerst schwierigen Bedingungen, können die „AirBlue“-Adsorptionstrockner von Swegon (www.swegon.de) eingesetzt werden. Gerade bei sehr kalten Umgebungstemperaturen können diese Luftentfeuchter mit der Adsorptionstechnologie ihre Vorteile ausspielen.

Anwendungsbeispiel Freising

Ein gutes Beispiel ist der Einsatz in der Eishalle in Freising. Die 30 x 60 m große Eisfläche wird dauerhaft eisgekühlt und ist sogar Austragungsort für internationale Eishockey-Profi-Spiele. Die Zuschauertribünen bieten insgesamt 2576 Plätze, davon 486 Sitzplätze. Die Raumluft ist durch die vorhandene Lüftungs- und Kühlanlage um einiges wärmer und vor allem relativ feucht.

Hohe Entfeuchtungsleistung

Durch den Einsatz eines „AirBlue“-Adsorptionsentfeuchters „Typ AT 8000“ von Swegon mit 1000 m³/h Luftleistung und einer hohen Entfeuchtungsleistung von 53 kg/h bei 20 °C und 60 % r. F. wird hier die Luftfeuchte auf die benötigten Bedingungen angepasst.

Um einen besonders wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten, findet die Regenerationserwärmung durch einen externen Gasbrenner statt. Des Weiteren bietet der „AirBlue AT 8000“ eine externe Pressung von mehr als 300 Pa, realisiert durch seinen starken und energetischen EC-Prozesslüfter. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Luftentfeuchter trotz seiner starken Leistung nur wenig Platz in Anspruch nimmt und somit in der Eismeister-Zen­trale problemlos installiert werden konnte.
Die Zuluft wird nach dem Adsorptionsprozess zusätzlich sensibel konditioniert. In der Lüftungsanlage ist hierzu ein Direktverdampfungsystem verbaut worden. Mittels eines „BlueBox“-Verflüssigungssatzes „Typ ZETA LE SLN 8.2“ mit drehzahlgeregelten Verdichtern und Saugdruckregelung wird die in die Eishalle eingebrachte, entfeuchtete Prozessluft abgekühlt. Die Eishalle in Freising wurde 2014 neu gebaut und blieb seither von Pfützen und Stolperfallen verschont. Auch Nebelbildung, feuchte Decken oder Wände sind der Eishalle in Freising fremd.

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