Supermarkt-Symposium 2010
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Werner Rolles, Präsident des ZVKKW, zeigte sich...
Foto: NuernbergMesse/Frank Boxler
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Insgesamt 103 Teilnehmer fanden den Weg zum...
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Fritz Nüßle (Zent-Frenger) bei seinem Vortrag...
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Bei Pausen und dem Get-together fand sich Zeit zum...
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Trotz schönem Wetter und heißen Temperaturen fanden 103 Teilnehmer an den beiden Veranstaltungstagen des Supermarkt-Symposiums, am 30. Juni und 01. Juli 2010, den Weg ins Messezentrum Nürnberg. Egal ob Wissenschaftler, Komponentenhersteller, Planer, Anlagenbauer, Betreiber oder Vertreter von Behörden, Verbänden und Vereinen, alle wollten bei dem ersten Event des Zentralverbands Kälte Klima Wärmepumpen (ZVKKW) dabei sein und die Veranstaltung als Kommunikationsplattform für neue Kontakte und Sichtweisen nutzen.
Die eingesetzten Technikkomponenten in Supermärkten sind schon heute meist hocheffizient, jedoch fehlt häufig der ganzheitliche Ansatz bei der Energienutzung, um weitere Einsparmöglichkeiten zu erschließen und so Energie effizienter zu nutzen. Das war der Grundtenor des Supermarkt-Symposiums.
Kommunikationsplattform | Um den Teilnehmern Möglichkeiten aufzuzeigen, wie ein solcher ganzheitlicher Ansatz aussehen kann, versteht sich das Supermarkt-Symposium als eine Plattform, um die Teilnehmer – Wissenschaftler, Komponentenhersteller, Planer, Anlagenbauer, Betreiber und Vertreter von Behörden, Verbänden und Vereinen – zusammenzubringen und eine Kommunikation zu ermöglichen. Daher bot das Supermarkt-Symposium an seinen beiden Veranstaltungstagen, 30. Juni und 01. Juli 2010, den Anwesenden viele Möglichkeiten ins Gespräch zu kommen: bei Kaffee- und Mittagspausen oder beim „Get-together“ am Abend des ersten Veranstaltungstages. Auch die Frage- und Diskussionsrunden im Anschluss an die Vorträge wurden intensiv genutzt. Dabei zeigte sich, dass es nicht immer einfach ist, die Bedürfnisse und Probleme anderer Symposiumbesucher zu verstehen.
Vorträge | Bei den Vorträgen stellte der ZVKKW eine interessante Mischung zusammen: So z.B. Prof. Dr. Ing. Stephan Engelking von der Dualen Hochschule BW, Ravensburg, zu Wort, der über Forschung und Entwicklung in der Kältetechnik referierte. Dabei stellte Engelking heraus, dass es mit den bereits eingesetzten Techniken keinen Technologiesprung im Bereich der Effizienz geben werde. Aber auch die Hersteller kamen nicht zu kurz – so gaben sie bei ihren Vorträgen Einblicke in ihr Produktportfolio und verwiesen auf Anwendungsbeispiele. In seinem Beitrag „Sinnvolle Gebäudehüllen für Lebensmittelmärkte“ erklärte Dr. Ing. York Ostermeyer, ETH Zürich, dass das Problem der Energieeffizienz im Lebensmitteleinzelhandel diffiziler sei und es nicht nur eine Lösung gebe. Fritz Nüßle (Zent-Frenger) nahm in seinen Beitrag „Ganzheitliche Konzepte und Betriebserfahrungen von Kälte-Wärme-Verbund-Systemen mit innovativer Speichertechnik“ den Gedanke an einen ganzheitlichen Ansatz auf: „Es macht überhaupt keinen Sinn in einem Gebäude, in dem mehr als doppelt so viel Wärme erzeugt wird, als das Gebäude überhaupt braucht – selbst bei normalen Dämm-Maßnahmen –, dort auch noch einen Heißkessel hineinzustellen“.
Weitere Vorträge informierten über das Management und Monitoring der technischen Anlagen. So berichtete z.B. Martin Wenzel (Hörburger AG) über das Online-Managementsystem „ShopInsight“ und Gunter Schill (Dresdener Kühlanlagenbau GmbH) präsentierte eine herstellerneutrale Servicemanagement-Lösung.
Fazit | ZVKKW-Präsident Dipl.-Ing. Werner Rolles zeigte sich zufrieden mit der Resonanz der Teilnehmer. Dabei bedauerte er jedoch, dass einige Unternehmen nur über Teilnehmer vertreten waren und kein Interesse daran gezeigt hätten, sich aktiv am Vortragsprogramm zu beteiligen. Da das Supermarkt-Symposium gleich bei seiner Premiere viel Akzeptanz beim interessierten Fachpublikum gefunden hat, verkündete Werner Rolles, dass es auch 2011 sicher wieder ein Supermarkt-Symposium geben werde. Kurzfassungen der Referate gibt es übrigens unter www.zvkkw.de.
Sascha Brakmüller,
KKA-Redaktion,
Gütersloh
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