Starkes Wachstum im ersten Halbjahr 2017 bei Ziehl-Abegg

Valentina Musolf
Die 22-jährige Valentina Musolf befestigt die Drähte in Ventilatoren, bevor diese zum Funktionstest gehen. | Quelle: Ziehl-Abegg/Rainer Grill
Die 22-jährige Valentina Musolf befestigt die Drähte in Ventilatoren, bevor diese zum Funktionstest gehen. | Quelle: Ziehl-Abegg/Rainer Grill
Der Umsatz der Ziehl-Abegg SE ist in der ersten Jahreshälfte 2017 um 12 % auf 268 Mio. € gestiegen. Dazu trägt die positive Entwicklung im Bereich der Lufttechnik ebenso bei wie im Bereich der Antriebstechnik. Traditionell generiert das Industrieunternehmen das Wachstum aus eigener Kraft, also ohne Zukäufe.

Für das Industrieunternehmen mit einer hohen Fertigungstiefe ist dies eine große Herausforderung. Zumal der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr mittlerweile um 15 % zulegt. Ende dieses Jahres sollen die ersten Maschinen in das wenige Kilometer entfernte neue Produktionswerk im Gewerbepark Hohenlohe umziehen. Direkt an der europäischen Hauptverkehrsachse A6 gelegen erweitert Ziehl-Abegg dort das Werk ZA Kupferzell. Dies wird zusätzliche Vorteile bei Logistik und Lieferzeit bringen.

Das gute Auftragsvolumen bedeutet trotz Optimierungen in der Produktion eine wesentlich höhere Anzahl an Mitarbeitern. Der Personalaufbau ist angesichts einer extrem niedrigen Arbeitslosenquote in der Region aber nur sehr schleppend umsetzbar. Dennoch sind mittlerweile gut 3.700 Menschen bei dem Industrieunternehmen beschäftigt; die Mehrzahl davon in den süddeutschen Produktionswerken.