Wenn regionale Leistungsdaten nicht passen
Europa erstreckt sich über sehr unterschiedliche Klimazonen – von Athen bis Oslo variieren die saisonalen Temperaturen erheblich. Die Leistungsfähigkeit von Rückkühlern hängt jedoch maßgeblich von den jeweiligen Aufstellbedingungen ab. Für Planung, Auslegung und Installation in der Kälte-, Klima- und Wärmepumpentechnik sind daher präzise, auf die jeweilige Klimaregion abgestimmte Leistungsdaten unerlässlich. Fehlen verifizierte und regionalspezifische Angaben, kann es zu deutlichen Abweichungen zwischen erwarteter und tatsächlicher Anlagenleistung kommen. Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an CO₂-Reduktion, den Einsatz von Kältemitteln mit niedrigem GWP sowie volatiler Energiemärkte gewinnen belastbare Leistungsdaten weiter an Bedeutung.
Ein neues Whitepaper mit dem Titel „Beyond the brochure: Exposing the reality of refrigeration product underperformance“ („Jenseits der Broschüre: Die Realität unzureichender Leistung von Kälteprodukten erkennen“) greift diese Problematik auf. Darin werden aktuelle Untersuchungsergebnisse zu Gaskühlern vorgestellt. Die Analyse zeigt, dass die Wärmeabfuhrleistung in Mittel- und Nordeuropa um bis zu 53 % unter den deklarierten Werten liegen kann, in warmen Klimazonen um bis zu 37 %. Herausgeber ist die unabhängige Produktzertifizierungsstelle Eurovent Certification (www.eurovent-certification.com). Weitere Informationen und eine Übersicht über das Whitepaper finden Sie unter www.t1p.de/KKA2-26Eurovent.
