Berufe-Nationalmannschaft zu Gast bei Kanzlerin

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfing am 02. Dezember 2019 die Deutsche Berufe- Nationalmannschaft im Bundeskanzleramt und sprach dem Team ihre Anerkennung für die große Leistung bei der WM der Berufe im russischen Kasan aus.
Bild: WorldSkills Germany / Frank Erpinar

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfing am 02. Dezember 2019 die Deutsche Berufe- Nationalmannschaft im Bundeskanzleramt und sprach dem Team ihre Anerkennung für die große Leistung bei der WM der Berufe im russischen Kasan aus.
Bild: WorldSkills Germany / Frank Erpinar
Am 02. Dezember wurde die Deutsche Berufe-Nationalmannschaft der WorldSkills Kasan 2019 von der Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin empfangen. „Wir wollen, dass auch in Zukunft ‚Made in Germany‘ etwas ist, das große Strahlkraft hat und das in der Welt geschätzt wird. Das geht natürlich nur mit Fachkräften, die sehr gut ausgebildet sind“, so die Kanzlerin. Hubert Romer, Geschäftsführer von WorldSkills Germany, bedankte sich in seiner Rede für den Empfang, erinnerte aber daran, dass Deutschland als Bildungsnation nicht den Anschluss verlieren dürfe. „Wir brauchen Impulse aus anderen Ländern und sollten sie auch gerne als Anregung für die Weiterentwicklung in unserem Land nutzen“, betonte Romer.

Neben dem Abendempfang wurde in Gesprächsrunden über die Zukunft der beruflichen Ausbildung in Deutschland diskutiert und wichtige Impulse zu den Themen „Attraktivität und Förderung der Beruflichen Bildung“ sowie „Gleichgewicht von Akademischer und Beruflicher Bildung“ gegeben. Auf dem Podium diskutierten MdB Leni Breymaier (SPD), MdB Dr. Gesine Lötzsch (DIE LINKE), MdB Dieter Stier (CDU), Prof. Dr. habil. Ralf Tenberg (Leiter des Arbeitsbereichs Technikdidaktik an der TU Darmstadt) mit Janis Gentner (Weltmeister im Fliesenlegen) und Sophie Charlotte Keunecke (Bronzemedaillengewinnerin im Future Skill Robot Systems Integration).

Ganz nach dem Motto „Jungen Menschen eine Stimme geben“ kamen in der zweiten Runde fünf WorldSkills-Champions ins Gespräch und berichteten über ihre ganz persönlichen Erfahrungen und die Bedeutung der Berufswettbewerbe. In Richtung Politik und Gesellschaft äußerten sie aber auch Wünsche. Zimmererweltmeister Alexander Bruns bspw. wuchs in einer akademischen Familie auf, entschied sich nach einem Praktikum in der neunten Klasse am Gymnasium, das Abitur nicht zu absolvieren, sondern eine Ausbildung zu beginnen. „Ich habe mich damals als 15-Jähriger von Lehrern und Bekannten fragen lassen müssen, warum ich kein Abitur mache und ob ich wirklich auf den Bau gehen will“, berichtet Bruns.

Bei den WorldSkills Kasan 2019 traten 39 Fachkräfte in 34 Disziplinen gegen die Besten ihres Fachs weltweit an.

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