EPEE begrüßt öffentliche Konsultation zur F-Gas-Verordnung

EPEE, der europäische Verband der Kälte- Klima- und Wärmepumpenindustrie, begrüßt die Veröffentlichung des Berichts der EU Kommission zur Beurteilung der F-Gas Verordnung EU-VO 842/2006 und die Einleitung einer öffentlichen Konsultation.
 
EPEE (www.epeeglobal.org) unterstreicht, dass die Kommission die Chance nutzen solle, die F-Gas-Verordnung weiter zu verbessern, und dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die vollständige Umsetzung der Vorschriften zu Training, Zertifizierung, Rücknahme und Wiederverwendung zu legen. Rolle der Kommission sei es insbesondere, die Mitgliedsstaaten zu einer schnellen und kompletten Umsetzung der Verordnung aufzurufen und ihre Anstrengungen dahingehend zu verstärken.
 
Weiter ruft EPEE zu einem holistischen Ansatz im Hinblick auf die F-Gas Verordnung auf, bei der die gesamten CO2-Emissionen im Vordergrund stehen. Dabei sollen die technische Realisierbarkeit, Sicherheit, Energieeffizienz, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit (für Verbraucher, Regierungen und Industrie) einbezogen werden. Nur dann sei es möglich, das am besten geeignete Kältemittel für jede individuelle Anwendung auszuwählen.
 
EPEE-Geschäftsführerin Andrea Voigt: “Wir müssen uns unserer Verantwortung stellen und unseren Teil dazu beitragen, die F-Gas-Emissionen so weit wie möglich zu reduzieren. Aus meiner Sicht ist ein Phase-Down die am besten geeignete Lösung, um dieses Ziel zu erreichen, und ich halte einige der Optionen, die die Kommission derzeit in Betracht zieht, für gefährlich. So besteht das Risiko, dass ein Verbot von Produkten oder Kältemitteln die Industrie dazu treiben würde, Alternativen einzusetzen, die den Energieverbrauch erhöhen und mit Sicherheitsbedenken und höheren Kosten für den Verbraucher verbunden sind. Die Kälte-/Klima-Industrie muss die Möglichkeit haben, ihre Kältemittel unter Einbeziehung aller wichtigen Faktoren und entsprechend der jeweiligen Anwendung auszuwählen."
 
Der Bericht der Kommission gibt einen kurzen Überblick über die wichtigsten Erfolge der F-Gas-Verordnung, die erst 2006 in Kraft getreten ist, und weist auf die bereits erzielte Reduzierung der F-Gas-Emissionen hin. EPEE-Mitglieder, die sowohl Hersteller als auch Verbraucher von Kältemitteln aller Art sind, sehen der öffentlichen Konsultation und der Möglichkeit, ihre Empfehlungen zur einer weiteren Verbesserung der Verordnung abzugeben, mit Interesse entgegen.

Klicken Sie hier für die öffentliche Konsultation der EU Kommission

Thematisch passende Artikel:

2011-06 EPEE

Öffentliche Konsultation zur F-Gas-Verordnung

EPEE, der europäische Verband der Kälte-, Klima- und Wärmepumpenindustrie, begrüßt die Veröffentlichung des Berichts der EU-Kommission zur Beurteilung der F-Gas-Verordnung EU-VO 842/2006 und die...

mehr
2010-05 EPEE

Die Zukunft der F-Gase

Derzeit werden die Weichen für die Zukunft der HFKW gestellt: Demnächst wird die EU-Kommission prüfen, ob die F-Gas-Verordnung Treibhausgasemissionen tatsächlich reduziert oder ob dras­tischere...

mehr
2009-05 EPEE

Neue Geschäftsführung

Nach neunjähriger Tätigkeit als Director General bei dem euro­päischen Herstellerverband EPEE (European Partnership for Energy and the Environment, www.epeeglobal.org) geht Friedrich P. Busch am...

mehr

EPEE-Gremien neu gewählt

Beim Jahrestreffen der Mitglieder von EPEE (European Partnership for Energy and the Environment, www.epeeglobal.org) am 16. Juni 2016 wurden die Gremien neu gewählt. Jürgen Göller (UTC Carrier)...

mehr

EPEE: Reduzierung von Treibhausgasemissionen

Derzeit werden die Weichen für die Zukunft der HFKW gestellt: In den kommenden Monaten wird die EU Kommission prüfen, ob die F-Gas-Verordnung Treibhausgasemissionen tatsächlich reduziert oder ob...

mehr