Natürliche Kältemittel lohnen sich
Seit dem Inkrafttreten der F-Gase-Verordnung zur Reduzierung von schädlichen Emissionen im Juni 2006 stehen die Fluorkohlenwasserstoffe aufgrund der vorgeschriebenen Leckage-Kontrollen für Unternehmen immer mehr auf dem Prüfstand. Dabei bilden natürliche Kältemittel nicht nur für Großanlagen eine Alternative. Die Frigoteam Handels GmbH, die zusammen mit vielen Kältefachbetrieben in Deutschland Kälteanlagen mit natürlichen Kältemitteln konzipiert und erstellt, zeigt auf der Chillventa gemeinsam mit dem Hersteller KälteConcept die Möglichkeiten dieser Technik an zwei Anlagen aus ganz unterschiedlichen Anwendungsbereichen. Das eine System lässt sich je nachdem, ob Wasser oder Sole eingesetzt wird, zur Klimatisierung oder zur Kühlung von Kühlräumen einsetzen.
Tiefkühlung und Schockfrostung sind dagegen die Aufgaben des anderen Ausstellungsstücks. Die Ingenieure entwarfen dazu ein Konzept, das einen R723-Kreislauf mit einem CO2-Kreislauf kombiniert. Obwohl die Investitionskosten bei natürlicher Kälte etwas über denen einer herkömmlichen Kälteanlage liegen, sind die laufenden Energiekosten der Kühlung um 25 bis 30 % geringer, so dass sich laut Frigoteam die Investition im Durchschnitt innerhalb von 2,5 Jahren amortisiert hat. Zusätzlich gewährt das Bundesumweltministerium gemäß dem neuen „Impulsprogramm für Klimaschutzmaßnahmen an gewerblichen Kälteanlagen“ für diese umweltfreundlichen Kälteanlagen einen Zuschuss zu den Investitionskosten von bis zu 35 %.





