Westfalen-Gruppe investiert Millionenbetrag in die Produktion natürlicher Kältemittel
23.10.2026Mit einer Investition im niedrigen zweistelligen Millionenbereich erschließt die Westfalen-Gruppe (www.westfalen.com) den wachsenden Markt für natürliche Kältemittel. Nach eineinhalb Jahren Bauzeit hat das Unternehmen am Standort Münster-Gelmer eine neue Anlage zur Produktion von hochreinem Propan für den Einsatz als Kältemittel fertiggestellt. Im Beisein von Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung sowie Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand, wurde die Anlage jetzt offiziell in Betrieb genommen.
Freuen sich auf die Inbetriebnahme der R290-Anlage (v.l.) : Tillmann Fuchs (Oberbürgermeister Stadt Münster), Dr. Meike Schäffler (Produktionsvorständin Westfalen), Gitta Connemann (Bundesmittelstandsbeauftragte), Andreas Bothe (Regierungspräsident des Regierungsbezirks Münster) und Jesko von Stechow (Finanzvorstand Westfalen).
Bild: Westfalen AG & Co. KG, Münster
Bei ihrem Besuch informierte sich Gitta Connemann über die neue Anlage und die Aktivitäten der Westfalen-Gruppe in Münster-Gelmer. Das Werk zählt zu den wichtigsten Standorten des Unternehmens. In den vergangenen Jahren hat Westfalen hier umfangreiche Produktions- und Logistikstrukturen für das Industrie-, Energie- und Mobilitätsgeschäft aufgebaut.
Die aktuelle Investition nahm Gitta Connemann zum Anlass, die Bedeutung mittelständischer Unternehmen für Innovation und Wachstum am Wirtschaftsstandort Deutschland hervorzuheben. „Unser Mittelstand wartet nicht auf die Zukunft. Er gestaltet sie. Hier in Münster-Gelmer wird gezeigt, wie das geht: mit Ideen, Weitblick und dem Mut, zu investieren. Genau diesen Unternehmergeist braucht unser Land. So entstehen neue Chancen für Betriebe, Beschäftigte und ganze Regionen. Das ist gelebte Verantwortung. Typisch Mittelstand. Und ein starkes Signal für Deutschland.“
Auch die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen für Investitionen in Deutschland waren Thema des Austauschs. „Wir sehen langfristiges Wachstumspotenzial bei natürlichen Kältemitteln in Deutschland und wollen diesen Markt aktiv mitgestalten. Daher auch die Investition hier in Münster“, erklärt Jesko von Stechow, Finanzvorstand der Westfalen-Gruppe. „Gleichzeitig setzen wir verstärkt auf unsere Aktivitäten in den europäischen Nachbarländern, weil die Rahmenbedingungen dort inzwischen günstiger sind als in Deutschland. Damit Deutschland als Investitionsstandort wieder wettbewerbsfähiger wird, braucht es vor allem bezahlbare Energie, weniger Bürokratie und verlässliche politische Rahmenbedingungen.“
Westfalen investiert jährlich mehr als 100 Millionen Euro in den Ausbau seiner europaweiten Geschäftsaktivitäten.
