Armacell

Armacell quantifiziert Emissionsvorteil seiner Dämmlösungen

Armacell (www.armacell.com) arbeitet kontinuierlich daran, den CO₂-Fußabdruck der eigenen Geschäftstätigkeit und der Wertschöpfungskette zu verringern. So steigern die Lösungen des Unternehmens die Energieeffizienz technischer Anlagen, unterstützen die Dekarbonisierung und reduzieren klimaschädliche Emissionen.

Bild: Armacell

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Eine von Armacell in Auftrag gegebene unabhängige Studie hat nun quantifiziert, welchen Beitrag repräsentative Produkte des Unternehmens über ihre gesamte Lebensdauer zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Vermeidung von Emissionen in gewerblichen Anwendungen, Wohngebäuden und Industrieanlagen leisten. Mithilfe eines für diesen Zweck entwickelten Berechnungsmodells lassen sich damit die langfristigen Klimavorteile der Armacell-Dämmlösungen über ihre Nutzungsdauer beziffern. So unterstützt das Unternehmen seine Kunden mit belastbaren und transparenten Daten auf ihrem Weg zur Klimawende.

Auf Basis des Nettoumsatzes im Jahre 2025 wurden die durch „ArmaFlex“-Produkte in gewerblichen Anwendungen und Wohngebäuden vermiedenen Emissionen auf 2,7 tCO₂e pro m³ geschätzt. Für „ArmaGel“-Produkte in industriellen Anwendungen beträgt der entsprechende Wert 114,5 tCO₂e pro m³. Zur Ermittlung der Treibhausgasemissionen infolge von Wärmeverlusten an Heizungsrohrleitungen beziehungsweise Wärmeeinträgen in Kälte- und industriellen Rohrleitungen kam eine wärmetechnische Berechnungsmethode zum Einsatz.

Die zusätzlich vermiedenen Emissionen ergeben sich dabei aus der Differenz zwischen den geschätzten Emissionen während der Nutzungsphase der Armacell-Produkte und denen eines vergleichbaren Referenzszenarios mit Mineralwolldämmung. Mineralwolle gehört weltweit zu den am häufigsten eingesetzten Dämmstoffen und hat einen bedeutenden Marktanteil. In die Berechnung flossen unter anderem die produktspezifische Wärmeleitfähigkeit, die Dämmschichtdicke, Annahmen zur Nutzungsdauer, repräsentative Rohrdimensionen, Betriebstemperaturen, Heiz- beziehungsweise Kühltage, Betriebsstunden und die relevanten Emissionsfaktoren ein.

Die vermiedenen Emissionen werden getrennt vom Scope-1- bis Scope-3-Treibhausgasinventar von Armacell ausgewiesen. Sie werden weder mit den Emissionen des Konzerns verrechnet noch ins Verhältnis zu diesen gesetzt. Die verwendete Methode orientiert sich an der „Guidance on Avoided Emissions“ des World Business Council for Sustainable Development.

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