Geprüfte Systemeffizienz für Wärmepumpen
Ob eisiger Winter oder Hitzesommer: Wärmepumpen müssen bei jeder Außentemperatur und unterschiedlichsten Klimabedingungen zuverlässig heizen oder kühlen. Gleichzeitig sollen sie energiesparsam arbeiten. Entscheidend für die Gesamteffizienz sind der Ventilator sowie sein präzises Zusammenspiel mit dem Verdampfer und Kältekreislauf. Aus diesem Grund genügt es ebm-papst nicht, lediglich seine innovativen Ventilatoren auf Herz und Nieren zu prüfen. Vielmehr testet der Entwickler und Produzent komplette Luft-Wasser-Wärmepumpen und Chiller (Kältemaschinen zur Kühlung von Maschinen oder Gebäuden) unter realistischen Umweltbedingungen. Dazu betreibt das Unternehmen in Landshut ein Kälte-Innovationszentrum, kurz KIZ genannt.
Messwerte unter Realbedingungen
Herzstück von KIZ ist die Klimakammer. Sie wird beheizt, gekühlt, be- und entfeuchtet, um Bedingungen zu simulieren, denen Wärmepumpen im Betrieb ausgesetzt sind. Lufttemperaturen von minus 25 bis 70 Grad Celsius sowie relative Luftfeuchtigkeiten von 10 bis 95 Prozent sind erreichbar. Eine Wand aus vier RadiPac Radialventilatoren, ein sogenannter FanGrid, fördert dazu pro Stunde bis zu 21.000 Kubikmeter Luft.
„Mit dem KIZ schaffen wir eine Testumgebung, in der wir Wärmepumpen und Chiller besser verstehen und unsere Komponenten gezielt darauf abstimmen können“, erklärt Markus Gehrecke aus dem Center of Competence Refrigeration Cycle. Durch die einzelnen Messwerte verstehen die Lufttechnikspezialisten das Gesamtsystem genau und können belegen, wie eine Wärmepumpe auf wechselnde Klimabedingungen reagiert. Insbesondere Herausforderungen wie Ver- und Enteisung können sie häufig erst im Betrieb richtig bewerten. In der Klimakammer stellen sie diese Situationen gezielt nach und prüfen, in welchem Maße sie die Effizienz sowie das Betriebsverhalten der Wärmepumpe beeinflussen.
Die zweite wichtige Testanlage im KIZ ist der Wasserprüfstand, der den Heiz- bzw. Kühlkreislauf im Gebäudeinneren darstellt. Während das Wasser erhitzt oder gekühlt wird, gewinnen die Forscher wichtige Daten, zum Beispiel Durchflussrate, Temperatur, elektrische Leistung und Wärmemenge. Damit bestimmen sie den Coefficient of Performance (COP) und belegen, wie effizient die Wärmepumpe arbeitet – also wie viel Heiz- oder Kühlleistung im Gebäude ankommt und wie viel elektrische Energie dafür benötigt wird.
Mehr Sicherheit für Hersteller und Nutzer
Das KIZ hilft sowohl ebm-papst als auch seinen Kunden dabei, das Gesamtsystem von Wärmepumpen oder Chillern mit Heiz- und Kühlleistungen von bis zu 26 Kilowatt noch besser zu verstehen. Davon wiederum profitieren die Nutzerinnen und Nutzer. Denn je mehr die Tests den realen Bedingungen entsprechen, umso belastbarer sind die Ergebnisse. Auf diese Weise lassen sich technische Fragen bereits lösen, bevor ein System an den Markt geht. „Für unsere Kunden sind wir damit nicht nur Komponentenlieferant, sondern Entwicklungspartner“, sagt Gehrecke. „Wir können konkrete Anwendungen nachstellen und gemeinsam prüfen, worauf es im späteren Betrieb wirklich ankommt.“
Mehr zu den ebm-papst Ventilatoren für Wärmepumpen und dem effizienten Zusammenspiel lesen Sie unter: https://www.ebmpapst.com/de/de/industries/heating-technology/heat-pumps.html?utm_source=kka_online_01_10_2026&utm_medium=advertorial_de&utm_content=&utm_campaign=Waermepumpen_2026
