Swegon

2020 ließ uns den Atem stocken

Das Jahr war neun Tage lang normal. Die restlichen 355 Tage glichen einer Achterbahnfahrt. Privat und geschäftlich manövrierten wir mancherorts ungeregelt, an anderen Stellen überreguliert, oft verzweifelt und immer wieder hoffnungsvoll dem vermeintlich rettenden Silvester entgegen. Was können wir von 2020 lernen und welche Schlüsse zieht Swegon?

Vernetzt bedeutet empfindlich und gleichzeitig stark

Die Globalisierung ist unser Wohl und Weh. Swegon hat wie der Rest der Welt schmerzlich erfahren, wie empfindlich eine weltweit vernetzte Warenwirtschaft ist. Unsere Hauptwerke liegen in Italien, Belgien und Schweden, unser wichtigster Lieferant für Klimasysteme sitzt in Japan. Anrufe mit bestimmten Länderkennungen trieben uns die Schweißperlen auf die Stirn, bevor wie den Hörer abnahmen. Doch trotz temporärer Werksschließungen lenkte Swegon ohne Kurzarbeit und ohne Stellenabbau mit einem sehr guten Ergebnis durch das Jahr. Das haben wir unserem starken Team und unseren verständnisvollen Kunden zu verdanken. Swegon ist krisenfest – so viel ist jetzt klar.

Virtuell ergänzt physisch

Der erschwerte Kontakt mit unseren Kunden war nicht unsere einzige Herausforderung. Ohne persönliche Treffen ist auch das kollegiale Miteinander ein anderes. Wie viele Unternehmen haben auch wir gelernt, dass digitale Meetings, browserbasierte Kaffeekränzchen und Weihnachtsfeiern im Home Office kein Ersatz, wohl aber kostengünstige, reaktionsschnelle und manchmal witzige Ergänzungen sind. Flexible und stärker digitalisierte Arbeitsmodelle übernimmt Swegon auch in die Post-Corona-Zeit.

Mechanisch ist alternativlos

Die wichtigste Erkenntnis aus 2020 ist jedoch, wie wertvoll frische Luft ist. Im Rückblick erinnern wir uns alle an den einen Moment, in dem wir kurz die Luft anhalten und uns sorgen: „Was atme ich jetzt gleich ein?“ Während die Einen Klimaanlagen schnell als Teufelszeug ausgemacht hatten, suchten die Anderen ihr Heil allein in Luftreinigern. Dabei widerspricht Beides dem besseren haustechnischen Wissen!

Der schwedische König gab kürzlich zerknirscht zu, dass das Corona-Management seines Landes ein einziger großer Fehler war, doch bei einem anderen Punkt können wir – so ironisch ist die Welt nun einmal – von den Skandinaviern lernen: Dort ist mechanische, hygienische und komfortable Lüftung in vielen Fällen längst Pflicht. Für mehr Wissen um richtiges Lüften setzt sich Swegon künftig noch stärker ein.

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