15. IEA-Wärmepumpenkonferenz 2026: Innovationen für die Wärmepumpentechnologie im Fokus
13.03.2026Das AIT Austrian Institute of Technology (www.ait.ac.at) bringt gemeinsam mit internationalen Partnern die weltweit führende Wärmepumpenkonferenz nach Wien. Mit über 380 Einreichungen aus Forschung und Industrie, hochrangigen internationalen Referenten, Workshops und technischen Exkursionen wird Wien von 26.Mai bis 29.Mai 2026 zum internationalen Zentrum der Wärmepumpen-Innovationen. Der Ticketverkauf läuft, die Frühbucherfrist wurde bis 16. März 2026 verlängert.
Unter dem Motto "Decarbonisation through Innovation" bietet die 15. IEA Heat Pump Conference Experten aus Forschung, Industrie, Finanzen und Politik eine einzigartige internationale Plattform zum Austausch über die neuesten Entwicklungen und Anwendungen im Bereich der Wärmepumpentechnologien.
Bild: AIT
Das AIT Austrian Institute of Technology veranstaltet in Kooperation mit dem IEA Technology Collaboration Programme on Heat Pumping Technologies (HPT TCP, www.heatpumpingtechnologies.org) die 15. IEA Heat Pump Conference 2026 in Wien (www.hpc2026.org). Unter dem Motto „Dekarbonisierung durch Innovation“ bietet die internationale Konferenz Experten aus Forschung, Industrie, Finanzen und Politik eine zentrale Plattform für den Austausch über die neuesten Entwicklungen und Anwendungen im Bereich der Wärmepumpentechnologien. Nach 42 Jahren kehrt die internationale Wärmepumpenkonferenz nach Österreich zurück und macht Wien 2026 zum globalen Treffpunkt für Innovationen in der Wärmepumpentechnologie.
International ausgerichtetes wissenschaftliches Programm
Das wissenschaftliche Programm der viertägigen Konferenz wird aktuell finalisiert. Insgesamt wurden rund 380 Beiträge aus aller Welt eingereicht, die aktuelle Entwicklungen in Forschung und Anwendung von Wärmepumpentechnologien adressieren.
Das Programm umfasst ein breites Spektrum an Formaten, darunter:
- Sechs Plenary Keynote Lectures international führender Experten,
- 380 wissenschaftliche Präsentationen,
- zehn interaktive Workshops zu aktuellen technologischen und marktrelevanten Themen,
- sechs Exkursionen zu innovativen Demonstrationsprojekten, sowie
- drei Policy Foren zu zentralen Fragen der Energiepolitik, der technologischen Wettbewerbsfähigkeit und der Rolle von Wärmepumpentechnologien bei der Erreichung der Klimaziele.
Policy Foren – Strategischer Dialog auf internationaler Ebene
Die Policy Foren am 28. Mai 2026 bringen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus internationalen Organisationen, Ministerien, Industrie und Forschung zusammen. Die Sessions werden von der Internationalen Energieagentur (IEA, www.iea.org), der European Heat Pump Association (EHPA, www.ehpa.org) sowie dem österreichischen Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BM IMI, www.bmimi.gv.at) organisiert und widmen sich zentralen Fragen der Energiepolitik, der technologischen Wettbewerbsfähigkeit sowie der Rolle von Wärmepumpentechnologien bei der Erreichung der Klimaziele.
Thomas Fleckl, Vorsitzender des nationalen Organisationskomitees und Leiter der Abteilung für nachhaltige thermische Energiesysteme am AIT Austrian Institute of Technology.
Bild: AIT / Krischanz
„Die 15. IEA Heat Pump Conference bringt internationale Expertinnen und Experten aus Forschung, Industrie und Politik zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Innovationen im Bereich Wärmepumpentechnologien zu diskutieren“, sagt Thomas Fleckl, Vorsitzender des nationalen Organisationskomitees und Leiter der Abteilung für nachhaltige thermische Energiesysteme am AIT. „Der Austausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist entscheidend, um Wärmepumpen als Schlüsseltechnologie der Energiewende rasch weiterzuentwickeln.“
Tickets für die Konferenz erhältlich – Frühbucherfrist verlängert
Tickets für die viertägige internationale Konferenz sind bereits erhältlich. Die Frühbucherfrist wurde bis zum 16. März verlängert. Weitere Informationen und Registrierung: www.hpc2026.org/registration-tickets
Wärmepumpentechnologien: Schlüssel zur Dekarbonisierung
Wärmepumpen zählen zu den zentralen Technologien für die Dekarbonisierung von Gebäuden, Industrie und Energiesystemen. Durch ihre hohe Effizienz und die Nutzung von Umwelt- oder Abwärme können sie den Energieverbrauch und die CO₂-Emissionen im Heiz- und Kühlsektor deutlich reduzieren – einem Bereich, der weltweit einen großen Anteil am Endenergieverbrauch ausmacht. Zugleich entwickeln Forschung und Industrie neue Anwendungen, etwa für industrielle Hochtemperaturprozesse, die Integration in intelligente Energiesysteme oder den Einsatz in dicht besiedelten urbanen Räumen. Auch Themen wie Digitalisierung, Systemintegration und Recyclingfähigkeit gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Weiterentwicklung und breite Anwendung von Wärmepumpentechnologien gilt daher als zentraler Baustein für eine erfolgreiche Energiewende. Mehr Informationen zu innovativen Wärmepumpenlösungen: https://nachhaltigwirtschaften.at/de/news/2026/20260212-innovative-waermepumpen-loesungen.php
Über die 15. IEA-Wärmepumpenkonferenz
Die größte internationale und wissenschaftliche Konferenz zu Wärmepumpentechnologien findet vom 26. bis 29. Mai 2026 in der Hofburg Wien statt.
Bild: Hofburg / Manfred Seidl
Diese einzigartige internationale Konferenz findet seit 1984 alle drei Jahre statt. Die bevorstehende Konferenz ist dieses Jahr die führende Veranstaltung, auf der Industrie, Forschende, Investoren und politische Entscheidungsträger die neuesten Fortschritte im Bereich der Wärmepumpen diskutieren werden. Das Konferenzprogramm wird vom wissenschaftlichen Komitee der Konferenz entworfen, das sich aus Vertretern des Nationalen Organisationskomitees (NOC), des Internationalen Organisationskomitees (IOC), des Heat Pump Centre, der regionalen Koordinatoren und der wissenschaftlichen Berater zusammensetzt und vom Internationalen Organisationskomitee (IOC) genehmigt wird. Die Konferenz wird vom österreichischen Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BM IMI) als Partner unterstützt. Der Vorsitzende des nationalen Organisationskomitees ist Dr. Thomas Fleckl, AIT Austrian Institute of Technology.
