Panasonic sieht sich für die Anforderungen der BEG-Reform gut aufgestellt
28.08.2026Mit der zum 21. Juli 2026 in Kraft getretenen Neuausrichtung der Bundesförderung effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) ändert sich die Förderlandschaft für Wärmepumpen in Deutschland grundlegend. Panasonic (www.aircon.panasonic.de) begrüßt die Grundausrichtung der Reform: Sie setzt aus Sicht des Unternehmens den richtigen Impuls für die Branche und schafft zugleich Anreize für Eigentümerinnen und Eigentümer, jetzt zügig zu handeln.
„Die Reform setzt die richtigen Impulse für unsere Branche. Sie motiviert Hersteller und Installateure, Einbauzeiten zu verkürzen und Kosten zu senken. Zugleich werden niedrige Betriebskosten wichtiger. Panasonic ist durch die Zusammenarbeit mit tado° und die Einbindung in Home Energy Management Systeme gut aufgestellt, da unsere Wärmepumpen flexible Stromtarife nutzen können. Jetzt muss auch der Ausbau intelligenter Messsysteme vorankommen. So treibt die Reform Innovationen in unserer Branche voran und macht Wärmepumpen unabhängig von dauerhaften Förderungen“, so Clemens Petzold, Head of Marketing DACH, Panasonic Heating & Cooling Solutions Europe.
Neue Fördersystematik: Wertschöpfungsbonus als wichtiger Baustein
Panasonic-Werk in Pilzen.
Bild: Panasonic Marketing Europe GmbH
Insgesamt sind unter der neuen Förderrichtlinie Förderquoten von bis zu 80 % möglich, wenn neben der Grundförderung weitere Bestandteile wie der Einkommens-Bonus hinzukommen. Die Grundförderung für elektrisch angetriebene Wärmepumpen sinkt allerdings ab dem ersten Quartal 2027 von bislang 30 auf 15 %. Gleichzeitig wird ein Wertschöpfungsbonus von 15 % für Wärmepumpen eingeführt, die ihren Ursprung in der Europäischen Union haben. Somit bleibt für Geräte aus europäischer Fertigung der maximale Fördersatz weiterhin möglich. Die genaue Ausgestaltung dieses Bonus wird derzeit noch erarbeitet. Nachweisverfahren und die konkrete Definition des EU-Ursprungs stehen noch nicht final fest.
Panasonic ist auf diese Anforderungen schon heute gut aufgestellt. Eigene Produktionsstätten in Europa sind seit vielen Jahren fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. So werden die Aquarea M- und L-Serie im tschechischen Pilsen gefertigt und die Panasonic Chiller für Gewerbe- und Industrieanwendungen stammen aus Werken in Frankreich und Italien.
Soziale Komponente
Auch die soziale Komponente der neuen Förderung wird bei Panasonic positiv bewertet: „Der maximale Förderanteil für einkommensschwächere Haushalte steigt sogar von 70 auf 80 %, während die Förderung insgesamt sinkt. Die neue Regelung ist damit sozial gerechter ausgestaltet“, sagt Clemens Petzold, Panasonic Heating & Cooling Solutions Europe.
Sinkende Förderungen als Ansporn
Sowohl die maximal förderfähigen Kosten als auch der Klimageschwindigkeits-Bonus für den Austausch alter Heizungen sinken in den kommenden Jahren schrittweise. Für Eigentümerinnen und Eigentümer gilt deshalb: Je früher sie handeln, desto höher fällt die Förderung aus.
Ausblick
Die konkrete Ausgestaltung des Wertschöpfungsbonus, insbesondere die Fragen der Nachweisführung und der genauen Definition des EU-Ursprungs, wird derzeit in einer Arbeitsgruppe des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mit Branchenverbänden und Herstellern erarbeitet. Panasonic beteiligt sich aktiv an diesem Dialog und wird Kundinnen und Kunden sowie Fachpartner zeitnah über die praktischen Auswirkungen informieren.
