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Digitalisierung: Der Booster für die Zukunft

2025 war für die Branche ein Jahr des vorsichtigen Aufatmens. Nach Pandemie, Lieferkettenkrise und geopolitischen Unsicherheiten hatten vor allem die hohen Energiepreise viele Investitionen gebremst – selbst in Bereichen, die sonst als weitgehend krisenresistent gelten, wie dem Lebensmittelhandel. Doch seit diesem Frühjahr zeigt der Markt zumindest in der Kühltechnik wieder klar nach oben. Das hören wir aus den Gesprächen mit unseren Kunden und wir sehen das in den zunehmenden Aufträgen.

Besonders dynamisch entwickelt sich der Bereich der Rechenzentren: Der KI-Boom sorgt für eine anhaltend hohe Nachfrage nach leistungsstarken und effizienten Kühllösungen. Viele Kältetechnikhersteller wollen hier mitspielen und setzen auf unsere Expertise. Für 2026 erwarten wir, dass sich diese positive Entwicklung fortsetzt.

Zudem stellen wir fest, dass neben dem Wirkungsgrad auch das Thema Geräusch einen fast gleichrangigen Stellenwert einnimmt. Klar bleibt im Rechenzentrums-Umfeld nach wie vor maximale Effizienz entscheidend. Aber in der klassischen Kältetechnik wird die Geräuschentwicklung immer relevanter – etwa bei Dachverflüssigern in Wohngebieten. Dieses Thema adressieren wir bereits seit Jahren, und arbeiten kontinuierlich weiter daran. Dafür stehen beispielsweise unsere Axialventilatoren „AxiBlade“ und „AxiBlade.Perform.“

Auch die zahlreichen Verordnungen treiben die Branche um. Während wir aber bei den natürlichen Kältemitteln eine Normalisierung wahrnehmen, gewinnt die Ökodesign-Richtlinie und Ventilatorenverordnung 2026 rasant an Bedeutung. Diese Verschärfung bringt neue Anforderungen an Wirkungsgrade, Dokumentationspflichten und eine zehnjährige Ersatzteilverfügbarkeit. Für viele Kunden ist das ein zentraler Treiber, ihre Systeme grundlegend zu modernisieren – und vermehrt auf komplett aufgebaute Ventilatorenlösungen zu wechseln, bei denen wir die volle ErP-Konformität sicherstellen.

Einen echten Wettbewerbsvorteil verschafft zudem unser digitales Ökosystem „Nexaira“. Mit Zustandsüberwachung oder Predictive Maintenance lassen sich Effizienz und Anlagenverfügbarkeit deutlich steigern. Kunden, die diese Möglichkeiten bereits nutzen, sind klar im Vorteil – und wir sehen großes Potenzial, dass sich diese Entwicklung 2026 deutlich beschleunigen wird.

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