25 000 l Kölsch pro Stunde … frisch gekühlt

Brauerei Gaffel bucht Mietkälte für Modernisierung

Ein kühles Kölsch … lässt so manchem das Herz höher schlagen. Die punktgenaue Kühlung von rund 40 000 Hektolitern des beliebten Gerstensaftes stand im Mittelpunkt eines Mietkälteprojektes von CoolEnergy. Die Privatbrauerei Gaffel modernisierte ihre Kälteanlage und buchte für die vierwöchige Umbauphase mobile Kühltechnik. Damit konnte die Produktion ohne Unterbrechung weiterlaufen.

Rund 25 000 Liter Bier pro Stunde kühlen

2012 war das bisher absatzstärkste Jahr von Gaffel, 484 000 Hektoliter verkaufte die Traditionsbrauerei im letzten Jahr. Mit 33 % Marktanteil ist ihr Kölsch das beliebteste in der Gastronomie. Gaffel hat 2010 die Fassbrause als erste Brauerei auf den Markt gebracht. Gaffels Fassbrause hat sich sofort zum Kult entwickelt. Frische und Kühle sind in der Branche entscheidende Faktoren. Die Kälteanlage in der Braustätte am Eigelstein muss entsprechend viel leisten: In der Abfüllanlage kühlen die Brauspezialisten pro Stunde rund 25 000 Liter frisches Bier von 18 auf zwei bis null Grad herunter.

Modernisierung mit Mietkälte überbrückt: 758-kW-Kaltwassersatz

Die notwendige Umstellung ihrer Anlage vom Kältemittel R22 auf R507 überbrückte die Brauerei mit Mietkälte. Für CoolEnergy (www.coolenergy.de) ein typischer Fall – Unternehmen nutzen Mietkälte zunehmend auch zur Modernisierung. In Köln installierte das Team um Projektleiter Jörg Specht zur Kühlung des mächtigen Volumenstroms einen Kaltwassersatz mit einer nominalen Leistung von 758 kW. Der „Cool Focs 3602“ arbeitet besonders leise und energieeffizient mit dem Kältemittel R134a. Zwei Bitzer-Schraubenkompressoren in getrennten Kreisläufen schaffen eine hohe Betriebssicherheit.

Gerstensaft lief direkt über Plattenwärmetauscher

Jörg Specht: „Von den Gärtanks zu den Lagertanks lief der Gerstensaft direkt über den Plattenwärmetauscher, um die Zieltemperatur von maximal zwei Grad zu erreichen.“ CoolEnergy kaufte den auf die Leistungsvorgabe von Gaffel ausgelegten Wärmetauscher neu für dieses Projekt – mit Platten aus lebensmittelechtem Edelstahl. Marketingleiter Roger Beckmann: „Unsere Geräte sind häufig neu oder neuwertig, unsere Flotte ist die jüngste in Europa. Aufgrund des häufig genutzten Mietkaufs bleibt die Technik nicht lange bei uns stehen. In der Regel stellen wir Mietgeräte mit nur wenigen Betriebsjahren zur Verfügung.“

Logistik: 7,8 t schwerer Kaltwassersatz in der Kölner Innenstadt

Anlieferung und Montage der Geräte erforderten aufgrund von Größe, Gewicht und Einsatzort logistisches Fingerspitzengefühl: Der 7,8 t schwere Kaltwassersatz musste samt Plattenwärmetauscher zur Braustätte mitten in der Kölner Innenstadt. Dort folgte die Entladung per Kran. Techniker positionierten den 5,8 m langen, 2,5 m hohen und 2,4 m breiten Koloss vorsichtig in einem relativ engen Innenhof. Beim Transport des 1,9 m hohen Wärmetauschers durch eine Standardtür ins Gebäude war ebenfalls Augenmaß gefragt. Aus Platzgründen verlegten die Mietkältespezialisten alle notwendigen Schläuche im Innenhof über eine Trasse auf 3,5 m Höhe, um Behinderungen auszuschließen.

Modernisierung ohne Produktionsunterbrechung

Nach vier Wochen nahm die Traditionsbrauerei ihre eigene Kälteanlage wieder in Betrieb. Durch den Einsatz von Mietkälte ließ sich die Modernisierung ohne Produktionsunterbrechung realisieren. Zum Nutzen der Kunden – Gaffel beliefert allein im Regierungsbezirk Köln über den Getränkefachgroßhandel 3000 Objekte mit frischem Kölsch. Und nicht nur die: Auch im Waldorf Astoria und im Biergarten „Loreley“in New York schätzt man das kühle Obergärige aus Köln.

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