Warum finde ich keine qualifizierten Mitarbeiter?

Beitragsserie „Fachkräfte & Qualifizierung“ (Teil 1)

Die passende Fachkraft in 30 Tagen einstellen, das ist das Versprechen von Candidate Flow. Dahinter stehen die beiden Geschäftsführer Gian-Marco Blum und Dimitrij Krasontovitsch, die langjährige Erfahrung in den Bereichen Online-Marketing und Mitarbeitergewinnung mitbringen. Ihre wichtigste Message: Standard-Methoden führen nicht zum Erfolg. Worauf es bei der Mitarbeitersuche tatsächlich ankommt und wie man aktiv dazu beitragen kann, qualifizierte Bewerber zu finden, das erzählt Dimitrij Krasontovitsch in dieser mehrteiligen KKA-Kolumne.

Nun, man sollte sich zuerst eine wichtige Sache bewusst machen: Im Schnitt sind mehr als 10 % aller Mechatroniker für Kältetechnik in einer Region mit dem aktuellen Betrieb unzufrieden. Das bedeutet, dass jeden Tag Handwerker dafür offen sind den Betrieb zu wechseln, um bessere Bedingungen für sich und ihre Arbeit zu haben.

Die zwei zentralen Fragen dabei sind:

1.) Schafft man es, in die Sichtbarkeit dieser Fachkräfte zu kommen?

2.) Kann man die richtigen Bewerber von sich überzeugen?

Denn genau dann schafft man es, genug passende Bewerbungen zu bekommen und die Besten davon einzustellen.

Gerade der zweite Teil ist dabei vergleichsweise einfach umzusetzen.

Was sind die Stärken Ihres Betriebs?

Allerdings haben die meisten Inhaber von Kälte- und Klima-Fachbetrieben wirklich Schwierigkeiten, sich bewusst zu machen, was die einzelnen Stärken sind und diese auch klar zu kommunizieren. Der Grund dafür ist offensichtlich: Man wird betriebsblind und sieht nicht die offensichtlichen Stärken, weil man das „schon immer so macht“.

Die Kunst besteht darin, die eigenen Stärken auf den Punkt nennen zu können, ohne, dass es sich nach Standardfloskeln anhört, wie: „Wir haben flache Hierarchien“ oder „Wir halten zusammen“.

Wenn man eine familiäre Atmosphäre lebt, weil es sich richtig anfühlt und damit zufriedene Mitarbeiter hat, sollte man es auch sagen. Genauso, wie: „Wir legen Wert auf eine gute Ausstattung von Hilti und unser Lagerist sorgt dafür, dass du jeden Morgen den Großteil deiner Materialien für dich vorbereitet vorfindest.“

Oder: „Wir nutzen Digitalisierung, damit deine Arbeit beim Kunden oder bei der Montage erleichtert wird. Du kannst für deine Materialbestellungen deine App nutzen oder bei uns zentral anrufen.“

Das ist Wertschätzung gegenüber einem Menschen, nicht einfach nur einem Mitarbeiter. Genau deswegen bleibt man auch als Mitarbeiter gerne. Weil man sich mit diesen Werten und der Arbeit identifiziert.

Worauf sind Sie stolz?

Ein praktischer Ansatz kann auch sein, zu schauen, worauf man als Betrieb besonders stolz ist. Einer unserer Partner hat eine innovative Wärmepumpe zusammen mit einem Hersteller entwickelt und direkt an sein Gebäude bauen lassen. Der Inhaber hat damit seine Werte sehr deutlich zum Ausdruck gebracht: „Wir stehen für Fortschritt und Umsetzung in sehr hoher Qualität.“ Genau das zieht sich durch den gesamten Betrieb.

Es macht absolut Sinn, daraus klare und authentische Aussagen zu machen: „Wir stehen für Fortschritt und bilden uns regelmäßig weiter, um auch zukünftig die modernsten Technologien für unsere Kunden zu verbauen. Wir legen viel Wert darauf, dass du als Handwerker dir die Zeit nimmst beim Kunden alles in hoher Qualität umzusetzen, statt dich abzuhetzen.“

Da viele Betriebe es schwer haben, sich die eigenen Stärken bewusst zu machen und diese klar und deutlich zu kommunizieren, haben wir ein System entwickelt, um in fünf Schritten Klarheit über die eigenen Stärken und Werte zu bekommen. Damit haben unsere Partner eine klare Vorlage für die Außendarstellung gegenüber potenziellen Bewerbern, um diese vom eigenen Betrieb zu überzeugen.

Wir stellen diese Vorlage gerne allen KKA-Lesern gratis als Download zur Verfügung. Wir freuen uns über alle Kommentare und Rückmeldungen, inwieweit die Vorlage dazu beigetragen hat, mehr Bewerber zu überzeugen (www.candidate-flow.de).

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