ebm-papst

Auszeichnung für Energiescout-Projekt

Dem Energiesparen und der Ressourceneffizienz kommt nicht allein aufgrund des rasanten Klimawandels eine zentrale Bedeutung zu. Aktuell ist dies auch wichtiger Teil der europäischen Wärmestrategie mit dem Ziel, sich aus der Abhängigkeit von Gas­importen zu befreien. Markus Mettler, Technischer Betriebsleiter bei ebm-papst (www.ebmpapst.com) und Vereinsvorstand des Verbandes Klimaschutz-Unternehmen e.V. (www.klimaschutz-unternehmen.de), hat sich dem Thema Nachhaltigkeit bereits vor Jahren angenommen und viele Initiativen begleitet. Mit seiner Erfindung des mittlerweile über Landesgrenzen hinweg bekannten Ausbildungsprojektes „Energiescouts“ wurde Mettler nun mit einer Ehren-Urkunde von Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Dr. Robert Habeck und DIHK Präsident Peter Adrian in Berlin geehrt.

Energiescouts sind Auszubildende, die sich neben ihrem Lehrberuf um die Optimierung von Energieverbrauch und -effizienz in Unternehmen kümmern. Bei ebm-papst fahnden eine Gruppe junger Mitarbeitender nun schon seit 2010 und damit in der 12. Generation zum Wohle von Umwelt- und Klimaschutz.

Mit starker Unterstützung der Unternehmenskommunikation der ebm-papst Gruppe erfuhr das Erfolgsprojekt überregional bei Politik und Medien hohe Bekanntheit. Über die gemeinsame Vorstellung beim Deutschen Industrie und Handelskammertag gelang der bundesweite Durchbruch. Der DIHK war beeindruckt vom ebm-papst Energiescoutsprojekt und beschloss 2014 die bundesweite Umsetzung eines Trainings- und Schulungskonzept durch die Kooperation mit der Mittelstandsinitiative „Energiewende und Klimaschutz“ für seine rund 80 Industrie- und Handelskammern in Deutschland zu entwickeln.

Dadurch konnten mittlerweile allein in Deutschland über 10.000 junge Menschen in weit über 1.000 Unternehmen zu Energiescouts ausgebildet werden und sorgen seitdem für betrieblichen Klimaschutz und Energieeffizienz. Auch in Teilen Europas ist das Projekt seit ein paar Jahren mit Erfolg eingeführt.

„Unsere Energiescouts waren sogar in New York, wurden dort von der UN empfangen, referierten bei der amerikanischen AHK und besuchten Schulen und Firmen“, sagt Mettler heute stolz.

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