Frigotechnik blickt auf ein herausforderndes Geschäftsjahr 2025 zurück und richtet den Fokus auf 2026
16.01.2026
Wassim Dahche, Geschäftsführer Frigotechnik Handels-GmbH
Bild: Frigotechnik
Das Geschäftsjahr 2025 war für Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette der Kälte-, Klima- und Wärmepumpenbranche von anspruchsvollen politischen, regulatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. Eine volatile Marktentwicklung, erhöhte Planungsunsicherheit sowie die weiterhin verhaltene Situation in der Bauwirtschaft beeinflussten das Marktumfeld nachhaltig. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Ausrichtung von Geschäftsmodellen auf Stabilität, Effizienz und Kundennähe zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig ist die Fähigkeit, flexibel auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren und Investitionsentscheidungen langfristig abzusichern, zu einem zentralen Erfolgsfaktor geworden.
Unter diesen Marktbedingungen blickt die Frigotechnik Handels GmbH (www.frigotechnik.de) auf ein herausforderndes Geschäftsjahr 2025 zurück. Trotz der anspruchsvollen Gegebenheiten gelang es dem Unternehmen, die Marktposition leicht auszubauen und zentrale strategische Projekte weiter voranzutreiben.
Im Berichtsjahr sah sich Frigotechnik mit schwankender Nachfrage, anhaltenden Unsicherheiten in der Bauwirtschaft sowie einem fortbestehenden Fachkräftemangel konfrontiert. Durch gezielte personelle Verstärkungen in der Zentrale und im Vertrieb wurden die internen Strukturen weiterentwickelt und wesentliche Kompetenzen aufgebaut. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Anpassung der Vertriebsorganisation, einschließlich neuer regionaler Verantwortlichkeiten, um die Marktbearbeitung zu intensivieren und die Kundennähe weiter zu stärken.
Mit dem Umzug der Niederlassung in Bayern von Garching nach Aschheim wurde die regionale Präsenz im Jahr 2025 weiter optimiert. Gleichzeitig wurden die organisatorischen und strukturellen Voraussetzungen für zusätzliche Standorte geschaffen. Die stabile Geschäftsentwicklung wurde zudem durch langfristige, vertrauensvolle Partnerschaften mit Lieferanten und Branchenexperten der Kälte- und Klimatechnik sowie der Kältemittelversorgung und -rückgewinnung unterstützt. Fachveranstaltungen an Standorten in ganz Deutschland förderten darüber hinaus den Austausch mit Kunden und Branchenpartnern.
Die Weiterentwicklung digitaler Prozesse blieb auch im Jahr 2025 ein zentrales Handlungsfeld. Die Implementierung eines neuen ERP-Systems sowie die Zusammenführung technischer Daten aus verschiedenen Anwendungen befinden sich aktuell in der Umsetzung. Ziel ist eine nachhaltige Steigerung der Prozesseffizienz sowie eine weitere Verbesserung der Service- und Kundenorientierung.
Das Marktumfeld war weiterhin durch regulatorische Vorgaben, insbesondere die F-Gase-Verordnung, sowie durch die Auswirkungen der Zins- und Zollpolitik geprägt. Gleichzeitig gewannen CO₂-basierte Anlagenkonzepte und Plug-and-Play-Systeme weiter an Bedeutung. Der Wärmepumpenmarkt zeigte im Jahresverlauf erste Anzeichen einer vorsichtigen Stabilisierung.
Für 2026 plant Frigotechnik die konsequente Fortführung der Digitalisierungsstrategie sowie den weiteren Ausbau kundenorientierter Geschäfts- und Serviceprozesse. Neben der Weiterentwicklung des Kundenportals stehen Investitionen in die Qualifizierung der Mitarbeitenden sowie der schrittweise Ausbau der regionalen Präsenz im Fokus.
Trotz kurzfristiger Belastungen weist die strukturelle Entwicklung der Branche auf ein langfristiges Wachstumspotenzial hin. Frigotechnik nutzt diese Phase gezielt, um Organisation, Prozesse und Marktposition weiterzuentwickeln, und sieht sich gut positioniert, Kunden auch künftig zuverlässig bei technischen sowie regulatorischen Anforderungen zu begleiten.
