Optik vor Effizienz
Vom „optischen Schall“ und der guten Nachbarschaft
Wenn man bei Google die Suchbegriffe „optischer Schall“ und „Wärmepumpe“ eingibt, spuckt die KI folgenden Text aus: „Der Begriff ,optischer Schall‘ (oft in Anführungszeichen gesetzt) beschreibt im Kontext von Wärmepumpen ein psychologisches Phänomen, bei dem ein Geräusch allein deshalb als störend empfunden wird, weil die potenzielle Lärmquelle (das Außengerät) sichtbar ist. Es ist also kein physikalischer Schall, sondern ein subjektiver Eindruck, der zu Nachbarschaftsstreitigkeiten führen kann, selbst wenn die Anlage leise arbeitet.“
Wahrscheinlich haben viele im beruflichen oder privaten Umfeld schon mit derlei psychologischen Effekten zu tun gehabt. Nicht ohne Grund gibt es als Zubehör zu den Außengeräten allerlei „Schallschutzhauben“, die dem Gerät ein tarnendes Kleidchen bescheren. Allerdings sind die käuflich zu erwerbenden Tarnkappen in der Regel strömungstechnisch optimiert und kein Baumarkt-Lattenzaun nebst Mülltonnen. Im eingesandten Bild ist leider auch der Abstand zur Hauswand nicht genau zu erkennen, könnte aber etwas „knapp“ sein.
Unser Leser Armin Klinger, der auch die Komposition in der letzten Ausgabe der KKA beigesteuert hatte, hat offensichtlich ein Auge für derlei energetisch fragwürdige Aufstellungen von Außengeräten – und wohl auch genug Beispiele. In diesem Fall sei wohl der optische Schutz wichtiger als eine effiziente Funktion, so Klinger. Er bedauert, dass dies alles zu Lasten der Betreiber gehe, die das Klima verbessern möchten und das Gegenteil erreichen.
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