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Aggreko sieht Industrie bei der Kühlung unter Druck und Mietlösungen im Aufwind

Die deutsche Fertigungsindustrie steht bei der Einhaltung der F-Gas-Verordnung vor wachsenden Herausforderungen. Aggreko (www.aggreko.com/de-de), ein weltweit tätiger Anbieter modularer Energie- und Temperaturregelungslösungen, zeigt in einer aktuellen Studie, dass insbesondere veraltete Kühlanlagen, begrenzte Investitionsspielräume und ein dynamisches Marktumfeld notwendige Modernisierungen erschweren.

Hoher Handlungsdruck bei Kühlanlagen

Für das Whitepaper „Temperaturkontrolle: Was die deutsche Industrie zum Wettbewerb braucht“ befragte Aggreko 334 Produktionsverantwortliche aus Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 56 Millionen Euro. Die Ergebnisse verdeutlichen den Handlungsdruck: 96 % der Befragten erwarten, dass sich die F-Gas-Gesetzgebung moderat oder stark auf ihre Fähigkeit auswirken wird, bestehende Kühlsysteme zu warten und zu modernisieren.

Strengere Vorgaben erfordern technische Umstellung

Eine neue Studie von Aggreko untersucht die Herausforderungen der deutschen Fertigungsindustrie bei der Modernisierung von Kühlsystemen und der Einhaltung der F-Gas-Verordnung.
Bild: Aggreko

Eine neue Studie von Aggreko untersucht die Herausforderungen der deutschen Fertigungsindustrie bei der Modernisierung von Kühlsystemen und der Einhaltung der F-Gas-Verordnung.
Bild: Aggreko
Die EU-F-Gas-Verordnung sieht eine schrittweise Reduktion von Fluorkohlenwasserstoffen (HFKW) am Markt um rund 95 % bis 2030 gegenüber dem Referenzniveau vor. Gleichzeitig werden die Anforderungen an den Einsatz von Kältemitteln mit hohem Treibhauspotenzial verschärft, insbesondere bei Neuanlagen und im Service. Auch die Vorgaben für Leckagekontrollen, Wartung und Rückgewinnung von Kältemitteln werden strenger. Für Unternehmen bedeutet das einen tiefgreifenden technischen Umbruch hin zu klimafreundlicheren Lösungen.

„Die deutsche Fertigungsindustrie befindet sich seit mehreren Jahren in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld“, erklärt Andreas Eßmann, Business Development Manager für Temperaturregelung und HLK bei Aggreko Europa. „Im verarbeitenden Gewerbe ist die Beschäftigung in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Unternehmen verfügen heute über geringere Investitionsspielräume. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Effizienz und Umweltverträglichkeit. Das führt dazu, dass vielfach mit überalterten Kühlsystemen gearbeitet wird, die zunehmend störanfällig sind.“

Und weiter sagt er: „Da für Investitionen weniger Geld zur Verfügung steht, müssen Entscheidungsträger ihre Modernisierungen deshalb gezielt und fundiert planen. Nur so bleiben Unternehmen wettbewerbsfähig, national und international. Unsere Studie zeigt: Viele Betriebe stehen bei der Einhaltung der F-Gas-Verordnung unter Druck. Der Zeitplan für die Verordnung tritt jetzt in eine entscheidende Phase ein. Es sind stärkere und schnellere Reduzierungen erforderlich. Die Entscheidungsträger vor Ort benötigen mehr Transparenz über ihre Anlagen. Nur so lässt sich der Übergang rechtzeitig umsetzen.“

Mietlösungen gewinnen an Bedeutung

Diese Ergebnisse sind Teil einer allgemeineren Besorgnis hinsichtlich einer nachhaltigen Produktion. So berichten 92 % der Befragten von Schwierigkeiten bei der Modernisierung ihrer Kühlanlagen im Zuge strengerer Umweltauflagen. Vor diesem Hintergrund rücken alternative Ansätze wie temporäre Mietlösungen stärker in den Fokus.

Aggreko betont deshalb die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit mit Technologiepartnern. Temporäre Kühlsysteme können dabei eine wichtige Rolle spielen. Sie ermöglichen es, moderne und regelkonforme Anlagen im laufenden Betrieb zu testen, ohne sofort investieren zu müssen. Gleichzeitig schaffen Mietlösungen die nötige Flexibilität, um Investitionsentscheidungen abzusichern und auf saisonale Produktionsspitzen zu reagieren.

Das Whitepaper steht hier zur Verfügung: https://www.aggreko.com/de-de/resources/temperature-check-report

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