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Ebm-papst setzt auf Digitalisierung und globale Präsenz

• Über 100 Millionen Euro investierte ebm-papst in globale Standorte

• Entwicklung intelligenter Technik

• Kerngeschäft der Luft- und Heiztechnik wird weiter auf Wachstum ausgerichtet

• Talsohle überstanden und solider Auftragseingang

• 140 Millionen Euro flossen 2024/25 in Forschung und Entwicklung – so viel wie nie zuvor

Als globaler Technologieführer begegnet ebm‑papst (www.ebmpapst.com) den wirtschaftlichen und geopolitischen Umbrüchen mit einer Strategie der Erneuerung – und setzt neue Maßstäbe für die Zukunft von Ventilatoren und Motoren. „Seit drei Jahren treiben wir die Neuausrichtung voran“, erklärte hierzu CEO Dr. Klaus Geißdörfer auf der Jahrespressekonferenz in Mulfingen. Laut Dr. Geißdörfer hat ebm‑papst die Talsohle durchschritten und verzeichnet seit April wieder weltweit stabile Auftragseingänge. Im Bereich der industriellen Lufttechnik, insbesondere bei Kühlsystemen für Rechenzentren, sei die Nachfrage stark angestiegen.

V. l.: CTO Prof. Dr.-Ing. Tomas Smetana, CEO Dr. Klaus Geißdörfer, CFO Harald Klaiber.
Bild: ebm-pabst

V. l.: CTO Prof. Dr.-Ing. Tomas Smetana, CEO Dr. Klaus Geißdörfer, CFO Harald Klaiber.
Bild: ebm-pabst
Das Hohenloher Unternehmen geht aktuell von einem Wachstum im laufenden Jahr aus. Mit der Neuausrichtung auf Lufttechniklösungen, der globalen Präsenz in Schlüsselmärkten bei gleichzeitigem Ausstieg aus den Bereichen Automobil, Hausgeräte und industrieller Antriebstechnik verfolgt ebm-papst seine Wachstumspläne. „Bis 2030 wollen wir den Umsatz unseres Kerngeschäfts auf 3,4 Milliarden Euro nahezu verdoppeln“, kündigte Dr. Geißdörfer an. Das strategische Auslaufen der Geschäftsfelder Automobiltechnik (Pkw) und Hausgeräte (kommoditisierter Produktbereich) – einschließlich der Entscheidung, kein Neugeschäft mehr in diesen Bereichen zu generieren – wirke sich deutlich auf den Gesamtumsatz aus. Das Unternehmen setze deshalb auf zukunftsweisende Investitionen in die internationale Expansion und technologische Innovation.

Die geopolitischen Spannungen und insbesondere die wirtschaftspolitischen Veränderungen in den USA bestätigen nach Einschätzung des Unternehmens die bereits 2017 eingeschlagene „Local-for-Local“-Strategie. Ein zentraler Wachstumsmarkt sei zudem die Kühlung von Rechenzentren. „Der rasante Fortschritt künstlicher Intelligenz bringt einen erheblichen Energiebedarf mit sich. Rechenzentren weltweit verbrauchen bereits heute rund zwei Prozent der globalen Stromproduktion – mit stark wachsender Tendenz“, erklärte CTO Prof. Dr.-Ing. Tomas Smetana.

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