Illegaler Handel mit F-Gasen
25.03.2026„Umweltkriminalität ist eines der wichtigsten Betätigungsfelder für die Organisierte Kriminalität und bedroht unsere Lebensgrundlagen“, heißt es im Koalitionsvertrag der Bundesregierung. Organisierte Umweltkriminalität gilt nach Drogenhandel und Produktfälschungen als einer der stärksten Treiber transnationaler illegaler Aktivitäten – Tendenz steigend. In der öffentlichen Debatte spielt dies bislang nur eine untergeordnete Rolle.
Bild: Goethe-Universität Frankfurt und Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat
Die Goethe-Universität Frankfurt (www.uni-frankfurt.de) und das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat (www.landwirtschaft.hessen.de) laden daher am 30. April 2026 zum Science-Policy-Dialog über Organisierte Klimakriminalität und den illegalen Handel mit F-Gasen auf den Campus-Westend der Goethe-Universität Frankfurt ein.
Der Science-Policy-Dialog beleuchtet die „blinden Flecken“ des Klimaschutzes und geht dem illegalen Handel mit F-Gasen als Beispiel für Organisierte Umwelt- bzw. Klimakriminalität nach. Im Zentrum stehen eine grundsätzliche Problemdiagnose, die Frage nach der Handlungsmacht des geltenden Strafrechts gegenüber organisierten Klimaschädigungen sowie die Entwicklung konkreter rechtspolitischer Handlungsoptionen. Dafür bringen wir Wissenschaft und Politik, Juristinnen und Juristen, Kriminologinnen und Kriminologen, Vollzugs- und Ermittlungsbehörden sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Medien in den Dialog.
Die Konferenz wird in Kooperation mit dem Mercator Science-Policy Fellowship-Programm und dem ENGAGEgreen-Projekt der Rhein-Main-Universitäten organisiert und ist öffentlich und kostenfrei zugänglich. Weitere Informationen zum Vortragsprogramm und zur Anmeldung finden Sie in der folgenden PDF:
