Warum der Markt für Mechatroniker für Kältetechnik NICHT leergefegt ist

Beitragsserie „Fachkräfte & Qualifizierung“ (Teil 2)

Einen kontinuierlichen Bewerberzufluss von passenden Fachkräften erhalten, das ist das Versprechen von Candidate Flow. Dahinter stehen die beiden Geschäftsführer Gian-Marco Blum und Dimitrij Krasontovitsch, die langjährige Erfahrung in den Bereichen Online-Marketing und Mitarbeitergewinnung mitbringen. Ihre wichtigste Message: Standard-Methoden führen nicht zum Erfolg. Worauf es bei der Mitarbeitersuche tatsächlich ankommt und wie man aktiv dazu beitragen kann, qualifizierte Bewerber zu finden, das erzählt Dimitrij Krasontovitsch in dieser mehrteiligen KKA-Kolumne.

Es gibt einen Zusammenhang zwischen unseren Glaubenssätzen und dem was wir im Leben erreichen. Wenn der Glaubenssatz ist: Qualitativ hochwertigster Dienstleister im Bereich Kälte-, Klima,- Wärmepumpentechnik in der Region zu sein, dann führt es meistens zu genau diesem Ergebnis. Aber was ist, wenn uns falsche Glaubenssätze genau zum Gegenteil führen? Dann halten sie uns davon ab kritisch zu hinterfragen, einen neuen Weg zu gehen und aus der Komfortzone zu kommen.

Ein Synonym für falsche Glaubenssätze ist die 10-Sekunden-Marke beim 100-Meter-Sprint. Bis 1968 glaubten alle, dass es Menschen nicht möglich sei, den 100-Meter-Sprint in unter 10 Sekunden zu laufen. Niemand hielt das für möglich – weder Trainer, noch Sportler, noch Sportexperten. Bis der erste Läufer den 100-Meter-Sprint 1968 schneller lief.

Dafür musste er seine Glaubenssätze hinterfragen und seine geistige Grenze durchbrechen, er musste andere Methoden anwenden und neue Wege beim Training gehen, damit er nicht die gleiche Leistung wie alle anderen bringen, sondern diese überschreitet.

Heute, 40 Jahre später, gibt es kaum einen 100-Meter-Sprinter, der bei den Olympischen Spielen über 10 Sekunden läuft.

Was sind die richtigen Glaubenssätze?

Genau hier stehen Inhaber von Kälte und Klima-Betrieben bei ihrer persönlichen 10-Sekunden-Marke im Bereich Mitarbeitergewinnung seit vielen Jahren.

Wie sieht der aktuelle Glaubenssatz aus? „Der Markt ist leergefegt.“ Das hört man als Inhaber in den Arbeitskreisen von anderen Inhabern. Seit Jahren kommen keine Bewerbungen auf Stellenanzeigen, Plakate oder durch „Kopfprämien“. Das wird zum Glaubenssatz, zu einer persönlichen Wahrheit. Man findet sich damit ab. Man kommt nicht weiter.

Aber es ist doch mehr als logisch: Solange man versucht die gleichen Wege mit den gleichen Methoden zu gehen wie alle anderen, wie kann man da bessere Ergebnisse erwarten als alle anderen?

Was wäre aber, wenn die richtigen Glaubenssätze wären:

Als erstes muss ich als Inhaber ein guter Arbeitgeber sein, damit Menschen gerne bei mir anfangen und lange bleiben.

Zweitens, weiß ich, dass jeden Tag Mechatroniker für Kältetechnik in meiner Region aufstehen, die mit ihrem aktuellen Betrieb unzufrieden sind, weil sie dort schlecht behandelt werden oder schlichtweg keine guten Arbeitsbedingungen vorfinden.

Drittens weiß ich, dass sie ungerne aktiv selbst suchen, denn sie sind oftmals einfach sehr bequem, daher funktionieren die bisherigen Wege nicht mehr. Folglich muss ich es schaffen, in ihre Sichtbarkeit zu kommen, idealerweise dort wo sie täglich mit ihrem Mobiltelefon stundenlang surfen. Wenn sie sehen und spüren, dass ich meine Mitarbeiter schätze und unterstütze, dann werden sie sich bewerben.

Die Komfortzone verlassen

Erst dann fängt man an, die Komfortzone zu verlassen und wieder kritisch zu hinterfragen, welche Methoden und Wege heute möglich sind, um genau dieses Ziel zu erreichen. Man fängt wieder an als Geschäftsführer, sich aktiv mit dem Thema zu befassen und voranzutreiben, statt es beispielsweise der Assistenz zu überlassen. Man fängt an, sich zu hinterfragen. All das sind die Voraussetzungen, um eine echte Veränderung zu erreichen.

Genau diese Erfahrung und genau diese Glaubenssätze, hatten auch alle Inhaber von Kälte- und Klima-Betrieben, bevor sie die Candidate Flow Methode ausprobiert haben. Mit dieser neuen Methode sind sie in die Sichtbarkeit von Mechatronikern für Kältetechnik in ihrer Region gekommen, die aktuell unzufrieden sind und damit offen für Veränderungen. Dadurch haben Kälte und Klima-Betriebe jedes einzelne Mal genug Bewerbungen erhalten, um in 30 Tagen die besten Fachkräfte einzustellen. Das hat alles verändert, die alten Glaubenssätze wurden abgelegt und durch neue Glaubenssätze wie oben beschrieben ersetzt.

x

Thematisch passende Artikel:

Ausgabe 2019-05 Bundesfachschule

Freisprechung für 31 Mechatroniker in Maintal

Am 26. Juni 2019, dem ersten „Tag der Kälte“, wurden 31 Mechatroniker für Kältetechnik an der Bundesfachschule für Kälte-Klima-Technik (www.bfs-kaelte-klima.de) freigesprochen. Die...

mehr
Ausgabe 2016-01 VDE Verlag

Technische Mathematik Kältetechnik

Dem angehenden Mechatroniker für Kältetechnik werden die mathematischen Grundlagen für Berechnungen im Kälteanlagenbau aus den Bereichen Mechanik, Thermodynamik und Kälteanlagentechnik...

mehr
Ausgabe 2015-02 Bavaria Kälte-Klima GmbH

Raab GmbH übernommen

Mit Wirkung vom 1. Januar 2015 übernahm die Bavaria Kälte-Klima GmbH (www.kaelte-klima-gmbh.de) die Geschäftsaktivitäten der Raab GmbH Kälte, Klima, Wärmepumpen (www.kaelte-klima-raab.de). Der...

mehr

Bavaria Kälte-Klima GmbH: Übernahme der Raab GmbH

Mit Wirkung vom 1. Januar 2015 übernahm die Bavaria Kälte-Klima GmbH (www.kaelte-klima-gmbh.de) die Geschäftsaktivitäten der Raab GmbH Kälte, Klima, Wärmepumpen (www.kaelte-klima-raab.de). Der...

mehr

Historische Kälte- und Klimatechnik e.V.: Historikertagung 2010 und zehnjähriges Jubiläum

Die nächste Historikertagung zum Thema „Kältetechnik im maritimen Bereich“ findet vom 17. bis 19.6.2010 in Hamburg statt – das Programm dazu und die Anmeldeunterlagen finden Sie in der...

mehr